Vier Tipps für das perfekte Portfolio

Den Begriff „Portfolio“ hat wahrscheinlich jeder schon mal im Fotografie-Kontext gehört. Während früher die Gestaltung der Portfolios deutlich einfacher ausfiel, haben Fotografen heute vielseitige Format-Optionen zur Auswahl: Fotobücher, Webseiten, Videos, PDFs und viele andere. Es folgen vier nützliche Tipps für das perfekte Portfolio, mit denen sich jeder Kunde überzeugen lässt.

Der Fokus auf die Zielgruppe

Bevor man sich an die Erstellung des Portfolios macht, sollte man sich unbedingt Gedanken über die Zielgruppe machen. Das Portfolio kann verschiedenen Personen präsentiert werden – von Freunden bis Museumskuratoren. Wenn es um eine Arbeitsgelegenheit geht, sollte man nur die besten und relevantesten Fotos auswählen, die auch den Trends entsprechen und die Bildbearbeitungskünste des Fotografen demonstrieren.

Der richtige Ton

Jeder Kunde hat einen bestimmten Geschmack und darum ist es sehr wichtig, den richtigen Ton zu treffen. Hier ein Beispiel: Ein Porträtfotograf bereitet ein Portfolio vor, um es dem Geschäftsführer eines bekannten Unternehmens zu präsentieren. Er sollte unbedingt ein gut durchdachtes und ausgeklügeltes Konzept entwickelt werden, denn solche Gelegenheiten bieten sich nicht jeden Tag. Die vorgestellten Werke sollten vielseitig sein, aber zugleich auch nicht ermüdend wirken. Eine gute Bandbreite beinhaltet zwanzig bis fünfunddreißig Fotos.

Die Auswahl der Bilder

In jedem Portfolio sollten sich nur die besten und relevantesten Fotos befinden, in denen sich das fotografische Können des Künstlers widerspiegelt. Die Auswahl der Fotos sollte langsam und bedacht durchgeführt werden und nicht an einem einzigen Tag erledigt werden. Man sollte sich hierfür mindestens ein paar Wochen Zeit nehmen. Im besten Fall sollte man einen Kollegen um Meinung fragen, da man während der Auswahl der eigenen Bilder leicht die Objektivität verlieren kann.

Die Reihenfolge des Inhalts

Es gibt viele Fotografen mit der Meinung, dass ein Portfolio mit erzählerischem Stil am besten sei. Das Portfolio kann aber auch in einer chronologischen Reihenfolge präsentiert werden, sodass man auch die Entwicklung des Fotografen deutlich sehen kann.