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Horst Helwig

Faszination Spinnenfotografie

   

Die Einstellung zu Spinnen ist zwiespältig. Von der Ästhetik eines Spinnennetzes im Tau ( Bild 1) sind fast alle begeistert, während die Hauswinkelspinne an der Kellerwand (Bild 2) eher skeptisch gesehen wird. Viele Freunde haben die Springspinnen mit Ihren großen vorderen Mittelaugen (Bild 3). Manche Springspinnen kommen recht auffällig gefärbt daher, andere gehen lieber getarnt wie die Ameisenspringspinne (Bild 4). Auch der Beutefang ist vielfältig. Es gibt Fallensteller mit Netzen (Bild 5), Lauerjäger wie die Krabbenspinnen (Bild 6) und viele weitere Jagdstrategien. Jede Spinnenart hat ihr eigenes Paarungsverhalten. Bei einigen Springspinnenarten führen die Männchen einen richtigen Balztanz auf (Bild 7). Brutpflege ist weit verbreitet. Eigelege werden versorgt oder betreut, bei den Wolfspinnen werden die Jungtiere auf dem Rücken der Mutter herum getragen (Bild 8) und bei einigen Arten füttert die Mutter ihren Nachwuchs (Bild 9). In der Vielfalt der Fotomöglichkeiten stehen die Spinnen keiner anderen Tiergruppe nach, und wer meint, dass Spinnen nicht schön sind, der soll sich einmal eine Röhrenspinne genauer ansehen (Bild 10). Man findet Spinnen überall und zu allen Jahreszeiten. Spinnen sind einfach faszinierend.

 Fototechnisch fordern uns die Spinnen mit dem gesamten Umfang der Nah- und Makrofotografie.

   

Spinnennetz im Tau

Hausspinne (Tegenaria atrica)

   

Springspinne (Evarcha arcuata)

Ameisenspringspinne (Myrmarachne formicaria)

   

Vierfleck-Kreuzspinne (Araneus quadratus)

Krabbenspinne (Synaema globosum)

   

Balzstanz der Springspinnen (Aelurillus v-insignitus)

Wolfspinne mit Jungen (Pardosa lugubris)

   

Kugelspinne füttert Jungtiere ( Phylloneta impressa)

Röhrenspinne (Eresus kollari)


© Horst Helwig