zurück

 

 
Daniel Schlenker
Die Pyramiden von Euseigne

Die Erdpyramiden sind eines der bekanntesten Naturdenkmäler im schweizer Wallis. Sie bilden eine der
bedeutendsten erdwissenschaftlichen Sehenswürdigkeit der Alpen. Beim Rückzug des Eises ließen zwei Gletscher riesige, von ihren Seitenmoränen mitgeschleppte, Schuttmengen zurück. Sie sind 10 bis 15 Meter hoch und ihre steinernen, auf den Säulen sitzenden, Schutzkappen bestehen aus massiven Felsbrocken von mehreren Metern Durchmesser und bis zu 20 Tonnen Gewicht.
Seit dem Rückzug des Eises ist das abgelagerte Moränenmaterial der Witterung ausgesetzt, welche
diesen recht wasserdichten, heterogenen, harten Beton langsam aber stetig zermürbt. Sie werden früher
oder später einstürzen und ihre steinernen Kappen verlieren.

   
© Daniel Schlenker